Normen


 
Die Modulnormen im Überblick                 Stand: 16.01.2024
 

Allgemeines:
Es können 1 – oder 2-gleisige Module gebaut werden. Die Modulbreite beträgt an den Übergängen 40 cm, dazwischen können die Module auch breiter sein.


Kopfstückprofile:
Die Modulseiten werden nach Himmelsrichtungen benannt: Bei außermittig liegendem Gleis ist die nächstliegende Kante die Nordseite gegenüber liegt die Südseite. Von der Nordseite aus gesehen ist links die Ostseite, rechts die Westseite.
Bei mittiger Gleislage entfällt die Bezeichnung nach Himmelsrichtungen.
     Das Ursprungsprofil hat die Maße 40 x 15,2 cm. Die Gleismitte ist 10 cm von der Nordseite entfernt. Die Gleisoberbauunterkante liegt bei 13,5 cm. Hinzu kommen 0,7 cm für Gleisbettung und Gleis.
      Es gibt zwei weitere Kopfstücke für eingleisigen Betrieb: Rechteckprofil 40 cm x 13,5 cm (alte Gleisoberbauunterkante) ohne Geländeprofile. Die Gleislage wird genau mittig ausgeführt, das Gleis liegt auf einer Korkbettung o.ä., Gleisoberkante 7 mm über der Gleisoberbauunterkante. Den Übergang zur außermittigen Gleislage stellen entsprechende Übergangsmodule her.
 Rechteckprofil 40 cm x 13 cm. Das Gleis liegt auf einer 5 mm hohen Böschung sowie der Korkbettung o.ä., die Gleismitte ist 10 cm von der Nordseite entfernt
 
 
Gleislage:
Bei doppelgleisiger Strecke entspricht das Nordgleis demjenigen der eingleisigen Strecke. Der Gleisabstand beträgt 3,0 cm, gemessen von der Mittellinie des Nordgleises. Die Verwendung einer Gleislehre beim Bau von zweigleisigen Modulen ist obligatorisch!
 
 
Modulhöhe über Fußboden:         
Unterkante Modulkasten: 110 cm
 Gleisoberbauunterkante: 123,5 cm
 Schienenoberkante über Boden: 124,2 cm, also 7 mm für Korkbettung o.ä. und Gleis.
 
 
Gleismaterial:
Im sichtbaren Bereich soll Peco Code 55 Gleis verwendet werden. In den gestalteten Bereichen sollten Gleisradien unter 60 cm nicht vorkommen.
In Schattenbahnhöfen kann auch anderes Gleismaterial verwendet werden.
Die Gleise enden unmittelbar am Modulrand ohne Gleisverbinder.


Modulbeine:
Eine Höhenverstellung um 1,5 cm ist erforderlich, z.B. mittels Einschlagmuttern. Die Bauweise ist jedem selbst überlassen. Empfehlung: Metallregalfüße, pro Modul mittig befestigt.
 
 
Modulverbindungen:
In den Kopfstücken befinden sich 3 Bohrungen mit 8 mm Durchmesser. Die Verbindung der Module untereinander erfolgt mittels M 6 Flügelschrauben und –muttern. Somit können kleine Ungenauigkeiten ausgeglichen werden.
 
Freizügigkeit:
Die Streckenmodule müssen untereinander freizügig verwendbar sein. Empfehlung zur Modullänge: 90 cm – 100 cm (das Peco Flexgleis ist 92 cm lang). Außer bei sog. Betriebsstellenmodulen sind keine Module erlaubt, die immer zusammenbleiben müssen.


Stromversorgung:
Innerhalb der eigenen Betriebsstelle ist jeder für die Stromversorgung selbst zuständig.
 Umfangreichere Betriebsstellen benötigen 2 Trafos/Fahrregler um auch die Strecken nach links oder rechts bedienen zu können.
 Es werden Streckenteile nach links und/oder rechts nach Absprache mit den Nachbarbetriebsstellen mitversorgt.
 
 
Steckerbelegung:
Es werden 5 – polige Stecker (Würfel) und Buchsen verwendet (siehe Grafik). Die Kabel sollten auf jeder Seite ca. 20 cm länger sein als das Modul.
Die Buchse befindet sich auf der Westseite, der Stecker auf der Ostseite (von der Nordseite gesehen: links Osten also der Stecker, rechts Westen, also die Buchse)
 Bei mittiger Gleislage sind bei Betriebsstellen auf beiden Seiten Buchse und Stecker vorzusehen um sie bei Ausstellungen ggf. umgedreht verwenden zu können.
 Nordgleis: Nordschiene + , Pol 1,  Südschiene - , Pol 2
 Südgleis: Nordschiene - , Pol 3 , Südschiene + , Pol 4
 Die Pole sind i.d.R. in den Steckern bzw. Buchsen nummeriert. Bei der Nummerierung gilt die Lötseite.
 Werden andere Steckersysteme verwendet, sind ausreichend Übergangsverbindungen bereit zu halten.
 
 
Vorhänge:
Bei Ausstellungen werden Vorhänge an der Zuschauerseite angebracht. Hierzu müssen im Abstand von 3,5 cm von der Modulunterkante Haken angebracht werden. Abstand vom Modulrand 10 cm, Abstand innerhalb des Moduls ca. 20 cm. Es ist sinnvoll auf beiden Modulseiten Haken anzubringen.


Landschaftsbau und Thematik:
Jeder Modulbauer kann Thema, Land, Epoche sowie die Landschaftsgestaltung frei wählen. Als Streumaterial werden Woodland Produkte empfohlen.
Die Landschaftsgestaltung endet bündig mit dem Modulkasten.


Kartonschablonen:
Jeder Modulbauer fertigt von seinen Modulen Kartonschablonen mit Gleisplan im Maßstab 1 : 10 an. Mit diesen Schablonen werden die jeweiligen Gleispläne der Veranstaltung entworfen.


Fahrzeugkennzeichnung:
Jeder Mitfahrer sollte seine Fahrzeuge am Boden kennzeichnen (Verwechslungsgefahr). 
 

Kopfstücke

Statistik

Kleine N´ler Statistik

Gründungsdatum: 18.11.1994 in Lörrach

Mitglieder: 17 mehr oder weniger aktiv, die Zahl der Mitglieder schwankt, da wir ein offener Club sind.

1. Ausstellung im März 1989 in Schopfheim bei der Volkshochschule

Bisherige Beteiligung an Ausstellungen: 61, überwiegend in der Region zwischen Basel und Kaiserstuhl.

Anzahl der Module: Eingleisige Module: 70, davon 10 mit der Norm kompatible amerikanische Module; zweigleisige Module 31; einige weitere Module befinden sich noch im Bauzustand. Die ein- und zweigleisigen Module lassen sich zu einer gemeinsamen Anlage verbinden.

Anzahl Bahnhöfe: 3 (4)

Anzahl Schattenbahnhöfe: 3

Anzahl Wendeschleifen: 5

Rollmaterial aller Epochen ist ausschließlich in Privatbesitz. Bei uns dürfen sich die Epochen mischen nach dem Motto: Hauptsache es gefällt und macht Spaß.

 

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